
Von Bernhard Grdseloff
Die stark zerklüftete Südküste Grenadas ist einzigartig in der Karibik. Schmale Landzungen ragen weit ins Meer hinaus und umschließen lange, enge Buchten. Die Ufer dieser tropischen Fjorde sind von Mangroven gesäumt und ihr ruhiges, smaragdgrünes Wasser wimmelt vor Leben.
„Fast die Hälfte aller Meerestiere der Karibik kommen hier vor - Fische, Langusten, Krebse und Schildkröten", sagt Mosden Cumberbatch, der Ka-jaksafaris in diese geheimnisvolle Welt organisiert. „Die Luftwurzeln der Mangroven sind als Brutstätte beliebt, weil sie Schutz und Nahrung bieten."
Die Küste entlang Richtung Osten verändern die Buchten allmählich ihr Bild. Der Farbton des Wassers geht von grün zu blau über und die Mangroven machen palmengesäumten Sandstränden Platz. Zu einigen dieser idyllischen Orte führen schmale, unbefestigte Straßen, die von der Hauptstraße zum Meer abzweigen
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„Von dort folgt man den Trampelpfaden der Fischer die Küste entlang", verrät Daniela Grdseloff, Österreichische Honorarkonsulin in Grenada. „Hinter jeder grünen Landzunge erstreckt sich ein neuer Strand, und zu 99% ist man dort alleine."
Der Preis der Einsamkeit: Cocktails werden an den versteckten Stränden nicht serviert. Dafür, so Gastwirtin Vogel, „trifft man manchmal Fischer, die einem zu einer frischen Fischsuppe einladen". Und sollten die Getränke ausgehen: Die Palme, in deren Schatten sie gerade liegen, hängt voller Kokosnüsse - gefüllt mit erfrischender Milch...
Abseits von Schirmen und Strandliegen












